Heute bestellt – morgen geliefert: CURANTO liefert Altholz-Container in der Regel innerhalb von 24 Stunden (werktags) direkt an die Baustelle.
Bei Renovierungen, Abrissarbeiten oder Gartenprojekten fällt Holzabfall an. Je nach Behandlungsgrad gehört das Holz zur Klasse A1, A2, A3 oder A4 – und nur die richtige Einordnung bestimmt den Entsorgungsweg und den Preis. Diese Seite erklärt die Kategorien, nennt erlaubte und verbotene Materialien und zeigt, welcher Entsorgungsweg für welche Menge sinnvoll ist.
Die Altholzverordnung (AltholzV) teilt Holzabfälle in vier Klassen ein. Für die Entsorgungskosten ist die Einordnung entscheidend: Je höher die Klasse, desto teurer und aufwendiger die Entsorgung.
Unbehandeltes Massivholz ohne jede Beschichtung oder chemische Behandlung. Typische Beispiele: einfache Bretter, Latten, Holzkisten, unbehandelte Paletten, Gartenpfähle ohne Imprägnierung. Stammt häufig aus Gartenprojekten oder einfachen Bauarbeiten.
Holz, das bearbeitet, aber nicht schädlich behandelt wurde. Dazu zählen verleimte Platten, furnierte Möbelteile oder Holz mit dünnen, unbedenklichen Beschichtungen. Häufig bei Innenausbauten oder ausgetauschten Möbelstücken anzutreffen.
Stärker behandelte Oberflächen wie lackierte oder lasierte Möbel, Türen oder Wandverkleidungen. Diese Hölzer haben eine Beschichtung, gelten aber als nicht gefährlich und können im Rahmen der Altholzverwertung recycelt werden.
Die kritischste Klasse: Holz, das mit gefährlichen Stoffen behandelt wurde – Eisenbahnschwellen, Leitungsmasten, imprägnierte Zaunpfähle, Holz mit PCP- oder Lindan-Belastung. A4-Holz muss in spezialisierten Entsorgungsanlagen behandelt werden und darf nicht in den A1–A3-Container. Dafür gibt es bei CURANTO einen separaten Container für Holz A4 (behandelt).
Für den A1–A3-Container gilt: Alle drei Klassen dürfen gemeinsam gesammelt werden, solange keine A4-Materialien oder sonstigen Fremdstoffe enthalten sind.
Ein einziger falsch entsorgter Gegenstand – eine imprägnierte Zaunlatte oder ein Metallbeschlag – kann den gesamten Container als Mischabfall einstufen lassen. Das führt zu teurer Nachsortierung. Holz daher direkt beim Abbau prüfen: Keine Nägel, Farben, Kunststoffreste oder Schadstoffe.
Falls bei Ihrem Projekt neben Holz auch verunreinigter Bauschutt anfällt, können Sie dafür einen Container für verunreinigten Bauschutt mieten.
Für gewerbliche Betriebe, Handwerksbetriebe und Schreinereien ist die korrekte Einordnung nach der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) relevant – zum Beispiel für Entsorgungsnachweise oder Begleitscheine.
| AVV-Schlüssel | Abfallart | Einstufung |
|---|---|---|
| 17 02 01 | Holz (A1–A3, nicht gefährlich) | nicht gefährlich – Standard-Altholzcontainer |
| 17 02 04* | Holz, Glas und Kunststoff (gefährliche Stoffe enthaltend / A4) | gefährlich – separater A4-Container erforderlich |
A4-Holz (AVV 17 02 04*) darf nicht in den Standard-Altholzcontainer – es muss über zugelassene Sonderabfallentsorger behandelt werden.
Nicht jede Menge Altholz braucht sofort einen Container. Die richtige Wahl hängt vom Volumen ab:
Als Richtwert: 1 m³ entspricht etwa dem Inhalt eines vollen Kofferraums oder ca. 10 Schubkarren. Ein 7 m³-Container fasst beispielsweise den Rückbau eines mittelgroßen Gartenhauses oder den Abbau einer Holzterrasse.
| Containergröße | Preis | max.Gewicht |
|---|---|---|
| 3m³ Container | ab 169€ | 0,6 Tonnen |
| 5m³ Container | ab 179€ | 1,0 Tonnen |
| 7m³ Container | ab 199€ | 1,4 Tonnen |
| 10m³ Container | ab 229€ | 2,0 Tonnen |
| 20m³ Container | ab 399€ | 4,0 Tonnen |
| 36m³ Container | ab 629€ | 7,2 Tonnen |
Preisangaben inklusive MwSt. Transport & Entsorgung. Bitte beachten Sie, dass die Preise regional stark variieren können.
Altholz-Container bei CURANTO sind als Festpreis buchbar – inklusive Anlieferung, Abholung und fachgerechter Entsorgung. Den genauen Preis für Ihre Postleitzahl erhalten Sie auf curanto.de.
Verfügbare Containergrößen für Altholz A1–A3:
Bei sperrigen Materialien wie Balken oder Paletten lieber etwas mehr Volumen einplanen, da diese sich nicht immer dicht stapeln lassen. Überladen ist nicht erlaubt – herausstehende Teile verhindern den Abtransport.
Die Sortenreinheit des Altholzes ist der wichtigste Kostenfaktor: Sauberes A1–A3-Holz ohne Fremdstoffe wird günstiger verwertet. Gelangen A4-Holz oder andere Fremdstoffe in den Container, steigt der Aufwand für die Sortierung – und damit der Preis. Ein größerer Container kann trotz höherem Grundpreis günstiger sein als zwei kleine, wenn dadurch Mehrfachfahrten vermieden werden.
Das Verbrennen von Holz ist in Deutschland streng geregelt. Naturbelassenes Holz (A1) darf in zugelassenen Feuerungsanlagen – Kaminöfen, Holzheizungen – verbrannt werden, sofern diese die Anforderungen der 1. BImSchV (Bundesimmissionsschutz- verordnung) erfüllen.
Das offene Verbrennen von Holz im Garten oder auf der Baustelle ist in den meisten Bundesländern verboten oder auf bestimmte Ausnahmen (z. B. landwirtschaftliches Pflanzenrestmaterial) beschränkt. Zuständig sind die jeweiligen Landesgesetze und kommunalen Regelungen.
Behandeltes Holz der Klassen A2, A3 und A4 darf grundsätzlich nicht verbrannt werden – weder im Freien noch in privaten Feuerungsanlagen. Die Verbrennung solcher Hölzer ist nach § 27 KrWG (Kreislaufwirtschaftsgesetz) untersagt und kann mit Bußgeldern geahndet werden.
Wer nicht im Detail prüfen möchte, welche Landesregelung oder kommunale Vorschrift gilt, ist mit dem Container auf der sicheren Seite – unabhängig von Holzmenge und Bundesland.
Der häufigste Fehler ist verunreinigtes Holz: Ein einziger falsch entsorgter Gegenstand – eine imprägnierte Zaunlatte, ein Metallbeschlag oder Folienreste – kann den gesamten Container als Mischabfall einstufen lassen. Holz daher direkt beim Abbau prüfen. Eine Palette ist nur dann A1, wenn keine Nägel, Farben oder Kunststoffreste daran hängen.
Ein weiterer häufiger Fehler: Befüllung über die Oberkante. Herausstehende Balken oder Möbelteile machen den Transport gefährlich und führen dazu, dass der Container nicht abgeholt wird. Lange Stücke vorher kürzen oder flach einlegen.
Holz mit Restmüll oder Bauschutt zu vermischen ist ein klassischer Kostenfehler: Sobald Fliesen, Müllsäcke oder Dämmstoffe im Holzcontainer landen, gilt der gesamte Inhalt als Mischabfall – mit entsprechend höheren Entsorgungskosten.
Bei Renovierungen entsteht schnell ein überraschend großes Holzvolumen: Alte Türblätter, Dachlatten, Paneele, Schrankfronten oder Holzdielen summieren sich rasch auf mehrere Kubikmeter.
Beim Dachausbau oder bei Dachsanierungen fällt oft sortenreines Holz an: Dachlatten, Schalungsbretter, Holzverkleidungen – sofern unbehandelt oder nur leicht behandelt, gehören sie zu A1 oder A3 und passen in den gleichen Container.
Im Gartenbau eignet sich ein Container für abgetragene Gartenhäuser, Holzzäune, alte Terrassendielen oder Pergolen – sofern diese nicht mit Holzschutzmitteln imprägniert sind.
Für Handwerksbetriebe und Schreinereien bietet ein Altholz-Container mit festem Entsorgungsrhythmus klare Vorteile: Produktionsreste, Verschnitt, furnierte Platten und Holzbauteile werden zentral gesammelt und ohne zusätzliche Transportfahrten abgeholt.
In den wärmeren Monaten steigt die Nachfrage nach Altholz-Containern deutlich. Bau-, Renovierungs- und Gartenprojekte häufen sich – beliebte Containergrößen sind schnell vergriffen. Frühzeitige Buchung sichert den Wunschtermin.
Viele Hausbesitzer nutzen den Herbst, um Projekte abzuschließen und Häuser winterfest zu machen. Innentüren, Parkett oder Deckenpaneele werden ausgetauscht – auch hier kann die Nachfrage steigen. Rechtzeitige Planung empfohlen.
Im Winter sind Container kurzfristiger verfügbar. Zufahrtswege müssen bei Schnee und Eis frei und befahrbar sein. Den Stellplatz rechtzeitig räumen, damit Lieferung und Abholung ohne Verzögerung ablaufen.
Für die Lieferung benötigt der LKW ausreichend Platz am Aufstellort:
Der Container wird vom Fahrzeug nach hinten abgesetzt. Überdachte Stellplätze sind nicht geeignet.
Auf öffentlichem Grund (Straße, Gehweg) ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde erforderlich. CURANTO übernimmt die Beantragung auf Wunsch.
Erlaubt sind naturbelassene und leicht behandelte Hölzer: Balken, Bretter, Paletten, Latten, furnierte Platten sowie lackierte oder beschichtete Innenbauteile ohne Schadstoffe. A4-Holz wie imprägnierte Hölzer oder Bahnschwellen ist nicht erlaubt.
A1: naturbelassenes Holz. A2: verleimt oder beschichtet, ohne Schadstoffe. A3: lackiert oder lasiert, ohne gefährliche Inhaltsstoffe. A4: schadstoffbelastetes Holz mit gefährlichen Holzschutzmitteln – muss separat entsorgt werden.
Das kommt auf die Behandlung an. Naturbelassene Massivholz-Möbel (A1) und verleimte oder furnierte Teile ohne Schadstoffe (A2) dürfen in den Container. Lackierte Innenmöbel ohne gefährliche Inhaltsstoffe (A3) ebenfalls. Stark behandelte, imprägnierte oder chemisch geschützte Möbel gehören in den A4-Container.
Altholz A1–A3 wird recycelt – zum Beispiel zu Spanplatten oder anderen Holzwerkstoffen – oder in Biomassekraftwerken zur Energiegewinnung genutzt.
Nur bis zur Ladekante. Überstehende Balken oder Möbelteile verhindern den Transport – lange Stücke vorher kürzen.
Bei CURANTO sind 21 Tage Standzeit inklusive – das sind 50 % mehr als bei den meisten Wettbewerbern (14 Tage). Eine Verlängerung ist auf Anfrage möglich.
Naturbelassenes A1-Holz darf in zugelassenen Heizanlagen verbrannt werden. Das offene Verbrennen im Garten ist in den meisten Bundesländern verboten. Behandeltes Holz (A2–A4) darf grundsätzlich nicht verbrannt werden (BImSchG).
Den genauen Preis für Ihre Postleitzahl erhalten Sie auf curanto.de. Der Festpreis beinhaltet Anlieferung, Abholung und fachgerechte Entsorgung ohne versteckte Kosten.
Falsch befüllte Container können zu Nachberechnungen oder zusätzlichen Sortierkosten führen.
Altholz-Container können direkt auf curanto.de online bestellt werden. Nach Eingabe der Postleitzahl, Wahl der Containergröße und des Liefertermins erhalten Sie eine Auftragsbestätigung. Der Container steht 21 Tage kostenfrei am Aufstellort und wird nach Abschluss der Arbeiten auf Abruf wieder abgeholt.
Verfügbar in den Größen 3 bis 40 m³ – deutschlandweit lieferbar.